Gemeinsam die Zukunft der Friedhöfe gestalten

Wie sieht die Zukunft der Friedhöfe in Deutschland aus? Der gesellschaftliche Wandel, das wachsende Bedürfnisse der Menschen nach ausdifferenzierten und individualisierten Trauerkulturen stellt die Friedhofsverwaltungen vor große Herausforderungen. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen sorgen für eine Dynamik, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schien.

Der Verband der Friedhofsverwalter stellt sich diesen Veränderungsprozessen. Wir setzen uns für den Erhalt der im abendländischen Kulturkreis gewachsenen Friedhofs- und Bestattungskultur ein, die seit 2020 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört. Wir finden als Gemeinschaft Antworten auf die Fragen der Gegenwart, mit dem Ziel, die Friedhöfe in Deutschland als gesellschaftliches Gemeingut zu erhalten. Machen Sie mit bei diesem Gestaltungsprozess und werden Sie Mitglied im Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands!

Friedhöfe neu denken

Unsere Friedhöfe befinden sich in einem umfangreichen Veränderungsprozess. Wandelnde Normen und Werte, erhöhte Mobilität der Gesellschaft, dezentrale [...]

Satzungen bürgerfreundlich gestalten

Die Friedhofssatzung ist so etwas wie die Verfassung des Friedhofsträgers. Für die Angehörigen tritt sie häufig dann in Erscheinung, wenn etwas verboten wird: Zum Beispiel darf das Grabmal eine[...]

Für mehr Sicherheit: Grabsteine fachkundig kontrollieren

Als Herbert Schneider 1991 Friedhofsverwalter bei der Stadt Lahr wurde, waren die Grabmale seit über 20 Jahren nicht mehr auf ihre Standsicherheit geprüft worden. „Mein ganzes Fachwissen bestand darin, [...]

Die Friedhofsflüsterin

Wenn Anja Kretschmer auf Arbeit geht, trägt sie schwarz. Schwarz, die Farbe des Todes und der Vergänglichkeit. Wenn Anja Kretschmer auf Arbeit geht, ist sie nicht Anja Kretschmer. Als[...]

Bäume für die Zukunft

Die Hopfenbuche – Fachleute nennen sie Ostrya carpinifolia – hat bereits gezeigt, was sie kann. Sie steht als Allee auf dem Friedhof Windischholzhausen, einem Erfurter Stadtteil. „Die Bodenverhältnisse dort [...]