Frohes Neues und so

An dieser Stelle sei es uns erst mal gestattet: Frohes Neues! Ein weiteres intensives Jahr ist vor wenigen Tagen für uns alle zu Ende gegangen. Viele Herausforderungen mussten wir, musstet ihr, liebe Mitglieder bewältigen. Und vor uns liegt nun wie ein leeres Buch ein neues Jahr. Was es bringt? Wir werden sehen. Fakt ist: Es liegt an uns, an euch, etwas daraus zu machen. Den Stift, die 2022er Seiten zu beschreiben, hat ein jeder selbst in seiner Hand. Aber weil ein paar gute Wünsche nie schaden können, sind hier unsere für euch: ganz wichtig – die zwei G! Glück und Gesundheit. Dazu Erfolg, viele wunderschöne Tage und auf ein baldiges Wiedersehen!

Das könnte bestenfalls schon Anfang Februar in Essen anstehen (siehe „Bunter Themenstrauß“). Und wer da nicht kann, der sollte sich schon mal den Termin für unsere Veranstaltung am Seddiner See vormerken – sie findet in diesem Jahr etwas später als in den vergangenen Jahren, vom 15. bis 17. August statt. So, hätten wir den Termin erst mal genannt. Aber ganz fertig sind wir noch nicht mit dem Organisatorischen. Ist jetzt ein bisschen wie nach den Ferien in der Schule, aber da müsst ihr durch. ImJanuar erfolgt in der Geschäftsstelle wieder die Rechnungslegung für die Mitgliederbeiträge. Durch eine Preisanpassung beim Verlag, der Haymarket Media GmbH, steigt der im Beitrag enthaltene Anteil für den Bezug der Friedhofskultur auf 113,70 Euro. Einen zusätzlichen Posten werden diesmal auch alle auf ihrer Rechnung finden, die das digitale Archiv der Friedhofskultur nutzen: 12 Euro kostet das, nachdem die Nutzung im ersten Jahr noch frei war. Unverändert bleibt der reine Mitgliedsbeitrag im VFD. Er beträgt 76 Euro.

Was sonst noch? Im Dezember ist der Bundesvorstand noch mal zu einer virtuellen Sitzung zusammengekommen. Eines der Hauptthemen war eine mögliche „Sturkturreform“. Bereits zur Friedhofskulturellen Tagung in Erfurt im September war das Thema angeschnitten worden. Wie VFD-Geschäftsführer André Könnecke sagt, müsse der durch die Imagekampagne reingebrachte Schwung, ausgenutzt werden, um sich für die Zukunft aufzustellen. Er sieht das Potenzial des aktuellen Bundesvorstandes nicht optimal ausgenutzt. „Wir sind ein relativ großer Vorstand – mit Beisitzern“, sagt Könnecke, aber mit der Aufgabenverteilung hapere es. Vieles, ja, zu viel, laufe in der ehrenamtlich geführten Geschäftsstelle auf. „Für mein Empfinden ist es wichtig, Positionen und Aufgaben klar zu definieren und eine Zuordnung vorzunehmen“, regt er an. Wie die aussehen soll? Ob die Arbeit auf noch mehr Schultern verteilt, ob der Vorstand verkleinert werden soll und einzelne Dienstleistungen stattdessen eingekauft werden können? Das ist derzeit noch völlig offen; die Meinungen darüber gehen auseinander. Antworten sollen in einem Workshop gefunden werden – wahrscheinlich in diesem Frühjahr –, an dem auch die Regionalgruppenvorsitzenden beteiligt werden sollen. Für Könnecke steht fest: „Wir müssen eine Struktur schaffen, aus der wir einen Mehrwert generieren.“ Das, so der Geschäftsführer, solle in aller Ruhe vorbereitet werden. Also bis zum Spätsommer 2023. Dann findet die nächste Mitgliederversammlung mit Wahl statt. Der jetzige Bundesvorstand wurde 2019 gewählt, besteht aus fünf ordentlichen Mitglieder und eigentlich vier Beisitzern, von denen zwei ihr Amt niedergelegt haben.